Steve führt die Gesamtwertung an.
Natürlich wieder perfektes Rennwetter, so wie es schon die ganze
Saison für uns war und endlich waren wir wieder alle zusammen. Das konnte
eigentlich nur gut enden... oder doch nicht?
Dietrich's neuer Motor lief prächtig, auch wenn er auf der ewig
langen Start/Ziel - Geraden nicht ausreichend schnell war. Und so feilte er
zusammen mit Marc und Steve an einer guten Zeit für die Startaufstellung.
Andy konnte sich leider nicht beteiligen, weil das Problem mit
seiner Ducati noch immer nicht hinreichend behoben war. Mehr als eine Runde
hielt die #64 einfach nicht durch. Der Ducati - Dealer, der das Motorrad bereits
nach dem letzten Ausflug in Obhut genommen hatte war auch vor Ort und mußte
helfen. Leider konnte er den Fehler (offensichtlich in der Elektrik) nicht
finden und so war es schon wieder ein frühes Ende für Andy.
Marc hat bei den verzweifelten Versuchen eine Qualifkationszeit
unter 2:10 zu erreichen bereits die ersten Ölverlust zu beklagen und ist kurz
darauf mit Tempo 160 KM/h gestürzt. Zum Glück ist ihm dabei nichts wirklich
ernsthaftes passiert. Aber weder Fahrer noch Motorrad waren Einsatzfähig für das
Rennen am Sonntag.
Damit waren nur noch zwei RoPa - Racing Piloten übrig und das bei
einem mit sehr schnellen, lokalen Italienern gefüllten Starterfeld. Mugello
scheint es nicht gut mit uns zu meinen.
Steve landete schließlich auf dem 9. Startplatz und Dietrich auf
dem 8. (jeweils in seiner Klasse). Der neue Motor der MV Agusta war auf der
Geraden einfach zu langsam und so konnten beim Start viele langsamere Piloten an
Dietrich vorbei. Jetzt war eine rigorose Aufholjagt angesagt. Dietrich konnte
noch etwa fünf 750er überholen (manche davon mehrmals, weil diese auf der
Geraden wieder vorbeizogen), was aber den Vorderreifen zu stark belastet hat. In
der allerletzten Runde war es dann soweit. Der MV rutsche das Vorderrad weg und
Dietrich lag im Kiesbett. Ärgerlicher könnte es nicht mehr sein.
Diesmal war es also an Steve die Fahnen des Teams hoch zu halten.
Nach einem souveränen Rennen in einem sehr starke Starterfeld konnte er
schließlich einen siebten Platz (und einen neuen Pokal) einfahren und damit
seine Führung in der Gesamtwertung der V2-Klasse behaupten. GRATULATION !!!
Jetzt ist wieder heftiges Schrauben angesagt um dieses Mal 3
RoPa-Racing Motorräder wieder in Schwung zu bringen.
Wir treffen und alle zum großen Finale in Barcelona. Olé
!
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