September 2007: ESC in Mugello, Italien


Steve führt die Gesamtwertung an.

Natürlich wieder perfektes Rennwetter, so wie es schon die ganze Saison für uns war und endlich waren wir wieder alle zusammen. Das konnte eigentlich nur gut enden... oder doch nicht?

Dietrich's neuer Motor lief prächtig, auch wenn er auf der ewig langen Start/Ziel - Geraden nicht ausreichend schnell war. Und so feilte er zusammen mit Marc und Steve an einer guten Zeit für die Startaufstellung.

Andy konnte sich leider nicht beteiligen, weil das Problem mit seiner Ducati noch immer nicht hinreichend behoben war. Mehr als eine Runde hielt die #64 einfach nicht durch. Der Ducati - Dealer, der das Motorrad bereits nach dem letzten Ausflug in Obhut genommen hatte war auch vor Ort und mußte helfen. Leider konnte er den Fehler (offensichtlich in der Elektrik) nicht finden und so war es schon wieder ein frühes Ende für Andy.

Marc hat bei den verzweifelten Versuchen eine Qualifkationszeit unter 2:10 zu erreichen bereits die ersten Ölverlust zu beklagen und ist kurz darauf mit Tempo 160 KM/h gestürzt. Zum Glück ist ihm dabei nichts wirklich ernsthaftes passiert. Aber weder Fahrer noch Motorrad waren Einsatzfähig für das Rennen am Sonntag.

Damit waren nur noch zwei RoPa - Racing Piloten übrig und das bei einem mit sehr schnellen, lokalen Italienern gefüllten Starterfeld. Mugello scheint es nicht gut mit uns zu meinen.

Steve landete schließlich auf dem 9. Startplatz und Dietrich auf dem 8. (jeweils in seiner Klasse). Der neue Motor der MV Agusta war auf der Geraden einfach zu langsam und so konnten beim Start viele langsamere Piloten an Dietrich vorbei. Jetzt war eine rigorose Aufholjagt angesagt. Dietrich konnte noch etwa fünf 750er überholen (manche davon mehrmals, weil diese auf der Geraden wieder vorbeizogen), was aber den Vorderreifen zu stark belastet hat. In der allerletzten Runde war es dann soweit. Der MV rutsche das Vorderrad weg und Dietrich lag im Kiesbett. Ärgerlicher könnte es nicht mehr sein.

Diesmal war es also an Steve die Fahnen des Teams hoch zu halten. Nach einem souveränen Rennen in einem sehr starke Starterfeld konnte er schließlich einen siebten Platz (und einen neuen Pokal) einfahren und damit seine Führung in der Gesamtwertung der V2-Klasse behaupten. GRATULATION !!!

Jetzt ist wieder heftiges Schrauben angesagt um dieses Mal 3 RoPa-Racing Motorräder wieder in Schwung zu bringen.

Wir treffen und alle zum großen Finale in Barcelona. Olé !



Letzte Aktualisierung am 12.11.2007